Vogelfrei von Liebe, Lust und Leichtigkeit

Es stürmt. dünne fäden des windes greifen nach dem schwarzen stoff und ziehen daran. die stille schreit über den gesamten horizont. durch die glieder dringt das laute lachen, des im kopf befindlichen Thron. das herz vibriert in der hand aus angst vor der faust. der körper im kleid ist gebückt. die Gewißheit liegt in der Faust. die Stille und das Lachen ewige begleiter. Es dringen stimmen zu dem körper, zu dem Thron. sie versucht zuzuhören. aber es dringt nur dumpf heran.es fehlt die Konzentration. auf das herz achten. man kann der hand nicht vertrauen. jemand nimmt die hand, führt sie umher, zögerlich, aber abwesend folgt sie. das lachen wird lauter, die stimme dumpfer, das vibrieren stärker, denn die hand zittert. es dröhnt.was dröhnt? die laute stille draußen, oder die schweigende figur auf dem thron?solange. so unglaublich lange. bis. die stille verklingt, der wind weggeblasen, das lachen ernst, der stoff am boden. die faust darin.

26.6.07 17:44

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